Personal
Hinweis zur Lehre im WS

Im Wintersemester 2020/21 können alle Module und damit alle Studiengänge des Fachbereichs 10 online und digital studiert werden. Einzelne Veranstaltungen und Veranstaltungssequenzen finden mit den üblichen Abständen und Hygieneregeln auch in Präsenz statt, etwa Foschungsseminare, (spachpraktische) Übungen oder Tutorien. Details zu allen Lehrveranstaltungen finden Sie in den Veranstaltungsprogrammen der Studiengänge und in Stud.IP.

Orientierungswoche
eLearning-Plattform Stud.IP
SuUB

Dr. Jan Gerstner (Wiss. Mitarbeiter)

Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Literatur des 20. Jahrhunderts), Literaturtheorie

E-Mailgerstner@uni-bremen.de
BüroGW 2, B 3640
Telefon0421 218-68252
Sprechzeitennach Vereinbarung
http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/fachgebiete/literatur/agd/default.aspx

Werdegang ‒ Curriculum Vitae

  • 3/2013 ǀ Gastdozent an der Università degli Studi di Palermo
  • seit 2010 ǀ Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen.
  • 2011 ǀ Promotion in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft, Universität Mainz.
  • Graduiertenstipendium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
  • 2006 ǀ Magister Artium, Universität Mainz.
  • 1999-2006 ǀ Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Philosophie in Saarbrücken, Bologna und Mainz.

Assoziierter Junior Fellow am Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst (seit 2015)

Mitglied des Instituts für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien (seit 2011 kommissarischer Geschäftsführer)

Mitglied der Jury des Bremer Autorenstipendiums (seit 2011)

Lehre

Aktuell (WiSe 2014/15): Einführungskurs neuere deutsche Literaturwissenschaft.

Prüfungsberechtigungen:

  • Bachelor
  • Master

Forschung

  • Aktuell: Arbeit an einem Habilitationsprojekt zu Arbeit und Muße um 1800
  • Literatur und Fotografie
  • Intermedialität und Medientheorie
  • Literatur und Gedächtnis
  • Interkulturalität und Postkoloniale Literaturwissenschaft

Publikationen

Monographien:

Das andere Gedächtnis. Fotografie in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Bielefeld: transcript 2013.

„die absolute Negerei“. Kolonialdiskurse und Rassismus in der Avantgarde. Marburg: Tectum 2007.

Herausgeberschaft:

zus. mit Christian Schmitt (Hg.) Idyllen. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 (= Literatur in Wissenschaft und Unterricht, Themenheft L 1/2).

zus. mit Christian Riedel (Hg.): Idyllen in Literatur und Medien der Gegenwart. Bielefeld: Aisthesis 2018.

Aufsätze:

Maskierung der Demaskierung. Mylius' Schäferinsel und das Schäferwesen in der Mitte des 18. Jahrhunderts. In: Aufklärung 31 (2019), S. 103-126.

Landleben. Zu einem Raum aufklärerischer Glückskonzepte. In: Sylvie Le Moël/Elisabeth Rothmund (Hg.): Theoretische und fiktionale Glückskonzepte im deutschen Sprachraum. Berlin: Frank & Timme 2019, S. 43-61.

Noch etwas vom Eisenbau. Das literarische Paris zwischen Fin de Siècle und Avantgarde. In: Matthias Bauer (Hg.): Der Stadt- und Modernitätsdiskurs in Europa. Moderne und Antimoderne in Europa II. Hamburg: Igel 2019 (= Schriften der Georg Brandes-Gesellschaft 3), S. 67-100.

Idyllische Arbeit und tätige Muße. Transformationen um 1800. In: Tobias Keiling / Robert Krause / Heidi Liedke (Hrsg.): Muße und Moderne. Tübingen: Mohr-Siebeck 2018 ( = Otium. Studien zur Theorie und Kulturgeschichte der Muße 10), S. 7-18.

(zus. mit Christian Riedel): Einleitung: Idyllen in Literatur und Medien der Gegenwart. In: J.G. / Christian Riedel (Hg.): Idyllen in Literatur und Medien der Gegenwart. Bielefeld: Aisthesis 2018, S. 7-19.

Arkadien und Arbeiterstaat. Wolfgang Hilbigs Idylle und die Idyllik der DDR. In: Jan Gerstner / Christian Riedel (Hg.): Idyllen in Literatur und Medien der Gegenwart. Bielefeld: Aisthesis 2018, S. 21-34.

Arkadien und der Rest der Welt. Idylle und Alterität im 18. Jahrhundert. In: J.G. / Christian Schmitt (Hg.) Idyllen. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 (= Literatur in Wissenschaft und Unterricht, Themenheft L 1/2), S. 13-32

zus. mit Christan Schmitt: Idyllen (wieder) lesen. Zur Einleitung. In: J.G. / Christian Schmitt (Hg.) Idyllen. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 (= Literatur in Wissenschaft und Unterricht, Themenheft L 1/2), S. 5-11.

Von der Toponymie zum Topos. Tahiti im 18. Jahrhundert. In: Axel Dunker / Thomas Stolz / Ingo Warnke (Hg.): Benennungspraktiken in Prozessen kolonialer Raumaneignung. Berlin: De Gruyter 2017, S. 51-66.

Natur oder Arbeit. Die Idylle und ihre Kritik um 1800. In: Judith Ellenbürger / Hans-Joachim Schott (Hg.): Arbeit und Natur: Reflexionen in Literatur und Medien. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017, S. 13-39.

Das postkoloniale Wissen und die Fotografie. Leonore Mau, Hubert Fichte, Thomas Meinecke und Michaela Melián in Bahia. In: Laura Beck / Julian Osthues (Hg.): Postkolonialismus und (Inter-)Medialität. Perspektiven der Grenzüberschreitung im Spannungsfeld von Literatur, Musik, Fotografie, Theater und Film. Bielefeld: transcript 2016, 165-190.

„Verwisch die Spuren“ – Walter Benjamins fragmentarische Theorie der Spur. In: Sandie Attia u.a. (Hg.): Der Spur auf der Spur / Sur les traces de la trace. Heidelberg: Winter 2016 (= Beihefte zur Germanisch-Romanischen Monatsschrift 71), S. 55-63.

Die Verteilung der Arbeit. Tätigkeit und Kultur in der Reise um die Welt. In: Georg-Forster-Studien 20 (2015), S. 57-74.

Überflutung des Elysiums. Kanon und kulturelles Gedächtnis in „Tina“ und anderswo. In: Axel Dunker / Sabine Kyora (Hg.): Arno Schmidt und der Kanon. München: edition text + kritik 2015 (= Bargfelder Bote, Sonderlieferung), S. 155-172.

Grenzgänge. Martin Sonneborns Heimatkunde. In: Leslie Brückner / Christopher Meid / Christine Rühling (Hg.): Literarische Deutschlandreisen nach 1989. Berlin, Boston: De Gruyter 2014 (linguae & litterae 30), S. 164-184.

Zwischen Rausch und Fremdenlegion. Friedrich Glausers Maghreb. In: Axel Dunker / Michael Hofmann (Hg.): Morgenland und Moderne. Orient-Diskurse in der deutschsprachigen Literatur von 1890 bis zur Gegenwart. Frankfurt a.M.: Peter Lang 2014, S. 77-101.

Die Zeit erzählen. Die Gegenwart des Erzählens im „Alten Jahrhundert“. In: Text + Kritik 199: Peter Kurzeck (2013), S. 19-26.

„Naïveté“ und „Süßlichkeit“. Geßner-Rezeption und Idyllentheorie als deutsch-französisches Spannungsfeld. In: Jahrbuch für internationale Germanistik XLV/1 (2013), S. 23-40.

Das Labyrinth der Stadt. Irr- und Umwege als Schreibstrategien bei Walter Benjamin. In: Matthias Däumer / Maren Lickhardt / Christian Riedel / Christine Waldschmidt (Hg): Irrwege - Zu Ästhetik und Hermeneutik des Fehlgehens. Heidelberg: Winter 2010, S. 113-132.

Ein unverzichtbares Land. Der deutsche Familienroman und die Nation. In: testcard 18: Regress (2009), S. 142-148.

Allegorische Kriegsberichterstattung. Der Einsatz von Pressefotos in Bertolt Brechts Kriegsfibel. In: Kim Gorus / Patrick Lennon / Noel Reumkens (Hg.): Word and Image: Literature and the Pictorial Arts in the Twentieth Century. Brüssel: Contactforum, 2009, S. 181-189.

„…rien de proustien dans une photo“. Zu literarischen Aneignungen der Fotografie. In: Dagmar von Hoff / Bernhard Spies (Hg.): Textprofile Intermedial. München: Meidenbauer 2008, S. 311-324.

Übersetzung:

 René Capovin: Das Beaubourg, der Quai Branly und der Geist Baudrillards. In: Caroline Heinrich (Hg.): Jean Baudrillard. Fest für einen Toten. Mainz: Ventil 2015, S. 121-142 (aus dem Italienischen).

Rezensionen und ähnliches (Auswahl):

Johanne Mohs: Aufnahmen und Zuschreibungen. Literarische Schreibweisen des fotografischen Akts bei Flaubert, Proust, Perec und Roche. Bielefeld: transcript 2013 (Rezension) (http://www.rkm-journal.de/archives/16523).

Manfred Koch. Faulheit. In: testcard 22 (2012), S. 270-271.

Diagne, Ibrahima: L’Afrique dans l’opinion publique allemande. Transferts culturels et formes de perception de l’Afrique dans l’Allemagne de l’entre-deux-guerres et de la Seconde Guerre mondiale (1918-1945).Münster: LIT 2009. In: Romanische Forschungen 124/4 (2012), S. 551-556.

Jessica Nitsche: Walter Benjamins Gebrauch der Fotografie. Berlin: Kadmos 2011. In: Fotogeschichte 32/125 (2012), S. 70-71 (Rezension).

Silke Horstkotte: Nach­bil­der. Fotografie und Gedächtnis in der deutschen Gegenwartsliteratur. Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2009 auf r:k:m (Rezension) (http://www.rkm-journal.de/archives/9512)

„Nur ein paar wenige sparsame Sätze“. In: Literaturkritik.de 9, 2011 (Rezension von: Peter Kurzeck: Vorabend. Das alte Jahrhundert 5. Frankfurt a. M.: Stroemfeld/Roter Stern 2011).

Neue Schläuche? In: Literaturkritik.de 8, 2011 (Rezension von: Branka Schaller-Fornhoff/Jürgen Fornhoff (Hg.): Kleist. Relektüren. Dresden: Thelem 2011).

Venedig sehen. In: jungle world 19, 12.5.2010, S. 12-13 (längere Version: „Stadt des Spektakels“ auf: http://www.textem.de/2042.0.html (19.5.2010)) (Rezension von: Wolfgang Scheppe & the IUAV Class on Politics of Representation: Migropolis. Venice / Atlas of a Global Situation. Ostfildern: Hatje Cantz 2009).

Die Nachgeschichte des Grauens. In: Literaturkritik.de 10, 2008 (Rezension von: Ulrike Vordermark: Das Gedächtnis des Todes. Die Erfahrung des Konzentrationslagers Buchenwald im Werk Jorge Sem­prúns. Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2008).

„Fourth rule is: eat kosher salami“ – Steven Lee Beeber legt die jüdischen Wurzeln des Punk frei. In: Unipress 356, Oktober 2008 (Rezension von: Steven Lee Beeber: Die Heebee Jeebies im CBGB’s. Die jüdischen Wurzeln des Punk. Mainz: Ventil 2008).

Jenseits der Repräsentation. In: Literaturkritik.de 7, 2008 (zu Marco Baschera/André Bucher (Hg.): Präsenzerfahrung in Literatur und Kunst. Beiträge zu einem Schlüsselbegriff der aktuellen ästhetischen und poetologischen Diskussion. München: Fink 2008).

Der Affe seiner Eltern. In: Literaturkritik.de 5, 2008 (Rezension von: Carolin Duttlinger: Kafka and Photography. Oxford: Oxford Univ. Press 2007).

„Und was macht man damit?“ Anmerkungen zum Jahr der Geisteswissenschaften. In: Unipress 348, Mai 2007.

Das Fotografische des Textes. In: Literaturkritik.de 5, 2007 (zu Michael Neumann: Eine Literaturgeschichte der Photographie. Dresden: Thelem 2006).

Vom Denken über Bilder. In: Literaturkritik.de 2, 2007 (Rezension von: Bernd Stiegler: Theoriegeschichte der Photographie. München: Fink 2006).