Personal
Hinweis zur Lehre im WS

Im Wintersemester 2020/21 können alle Module und damit alle Studiengänge des Fachbereichs 10 online und digital studiert werden. Einzelne Veranstaltungen und Veranstaltungssequenzen finden mit den üblichen Abständen und Hygieneregeln auch in Präsenz statt, etwa Foschungsseminare, (spachpraktische) Übungen oder Tutorien. Details zu allen Lehrveranstaltungen finden Sie in den Veranstaltungsprogrammen der Studiengänge und in Stud.IP.

Orientierungswoche
eLearning-Plattform Stud.IP
SuUB

Dr. Urania Julia Milevski (Senior Lecturer)

Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Mediengeschichte

E-Mailmilevski@uni-bremen.de
BüroGW 2, B 3240
Telefon0421 218-68272
SprechzeitenMontags, 14 bis 16 Uhr telefonisch oder über Zoom (Anmeldung über StudIP)
https://www.urania-milevski.com

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Deutschsprachige Literatur um 1900 bis in die Gegenwart
  • Gemeinsames Schreiben in der Moderne
  • Gewalt und Geschlecht
  • Literatur- und Medientheorie
  • Trauma und Gedächtnistheorien
  • Populäre Kultur

Aktuelle Vorträge, Tagungen und Workshops

02/2020 »Von der Schreibszene zur Streitszene: Rekonstruktion(en) von Schreibprozessen bei Arno Holz und Johannes Schlaf«

Vortrag im Rahmen der Tagung »Schreiben, Text und Autorschaft – Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen« (Justus-Liebig-Universität Gießen)

02/2020 »Überlegungen zu einer Ästhetik der (literaturwissenschaftlichen) Argumentation«

Vortrag im Rahmen des Workshops »Interpretieren in der literaturwissenschaftlichen Lehre« von Prof. Dr. Tillmann Köppe, Dr. Stefan Descher und Dr. Thomas Petraschka (Georg-August-Universität Göttingen)

10/2019 »Zeit und Raum. Einführung in das Panel ›Szenen aus dem Coupé und Studien vor den Schienen‹«

Vortrag im Rahmen des gemeinsam mit Lena Wetenkamp organisierten Panels zu raum-zeitlichen Figurationen der Eisenbahn im 19. Jahrhundert anlässlich des Germanistentages 2019 (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)

Vita

Seit 05/2019

Akademische Oberrätin in der Funktion als Lecturer am Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medien, Universität Bremen

 

10/2018–03/2019

Vertretungsprofessur Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Literatur- und Mediendidaktik (W2) am Institut für Germanistik der Universität Kassel

 

04/2018–05/2019

Postdoc im DFG-Projekt »Herstellen von Plausibilität in literaturwissenschaftlichen Interpretationstexten« von Prof. Dr. Simone Winko am Seminar für deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen

 

04/2017–05/2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

04/2017–12/2019

Research Fellow im Forschungsprojekt »Die Gegenwart des Traumas/Postmemory und Gewalt«; Kooperation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universidade de Coimbra (Portugal)

 

08/2016–06/2017

Projektleiterin für wissenschaftliches Schreiben an der Hochschule Worms

10/2016–03/2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Lehrstuhl Prof Dr. Dagmar von Hoff (Neuere deutsche Literaturgeschichte)

04/2014-03/2016

Lehrkraft für besondere Aufgaben
am Institut für Germanistik der Universität Kassel

11/2014

Verteidigung der Dissertation

»Stimme(n) und Räume der Gewalt. Erzähltheoretische Zugänge zu
sexualisierter Gewalt in deutschsprachigen Romanen der Gegenwart (1980-2000)«

 

10/2010–12/2013

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg 1599 »Dynamiken von Raum und Geschlecht« an der Universität Kassel und der Georg-August-Universität Göttingen

 

01/2010–10/2010

Promotionsstipendiatin der Universität Vechta

 

04/2004–10/2009

Studium an der Technischen Universität Darmstadt: Germanistik, Soziologie, Politikwissenschaft

 

Publikationen (Auswahl)

Monographien und Herausgeberschaften:

Stimmen und Räume der Gewalt. Erzählen von Vergewaltigung in der deutschen Gegenwartsliteratur. (= Figurationen des Anderen Bd. 5) Bielefeld: Aisthesis 2016.

Frank Wedekind: Gedichte aus dem »Simplicissimus«. (=Frank Wedekind. Werke in Einzelbänden Bd. 2) Göttingen: Wallstein, 2019.

Interpunktion im Spannungsfeld zwischen Norm und stilistischer Freiheit. Literaturwissenschaftliche, sprachdidaktische und linguistische Perspektiven. Hrsg. mit Miriam Langlotz, Kristin George und Katharina Siedschlag. (= MeLis Bd. 22) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2018.

Gender und Genre. Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion. Hrsg. mit Paul Reszke und Felix Woitkowski. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 79) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018.

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:

Überlegungen zu einer Ästhetik der (literaturwissenschaftlichen) Interpretation. In: »Interpretieren in der literaturwissenschaftlichen Lehre«. Hrsg. von Stefan Descher, Tillmann Köppe, Thomas Petraschka. PHiN Philologie im Netz, Beiheft 20 (2020). http://web.fu-berlin.de/phin/bi.htm [in Vorbereitung].

Gegenwartsepik wird Gegenwartsfilm und Gegenwartslyrik wird – was? Gedichtadaptionen zwischen showing und telling. In: Literatur, Film und Fernsehen der Gegenwart. Intermediale Schnittstellen und Verhandlungsräume. Hrsg. von Andrea Bartl, Corinna Erk, Jörn Glasenapp (= Inter/Media Bd. 11). München: Fink [in Vorbereitung].

Von der Schreibszene zur Streitszene: Rekonstruktion(en) von Schreibprozessen bei Arno Holz und Johannes Schlaf. In: Gansel, Carsten; Lehnen, Kathrin; Oswalt, Vadim (Hg.): Schreiben, Text und Autorschaft – Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht [in Vorbereitung].

Marie von Ebner-Eschenbachs Das Gemeindekind (1887). In: Klassiker österreichischer Literatur. Eine Literaturgeschichte in Einzeltextanalysen (19. Bis 21. Jahrhundert). Hrsg. von Stefanie Kreuzer. Paderborn: Fink [im Erscheinen].

Trauma im Text. Zur Methodologie von Narratologie und memory studies in Nino Haratischwilis Das achte Leben. Für Brilka (mit Lena Wetenkamp). In: Ko-Erinnerung. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoagedenkens. Hrsg. von Daniela Henke und Tom Vanassche. (= Medien und kulturelle Erinnerung Bd. 2) Berlin: de Gruyter, 2020. S. 141–159.

Zwischen unproduktivem Zynismus und groteskem Humor: Karen Duve als politische Dichterin. In: Das Politische in der Literatur der Gegenwart. Hrsg. von Stefan Neuhaus und Immanuel Nover. Berlin: de Gruyter, 2018. S. 377–395.

»Alles, was ihr passiert, hat man so noch nicht im Kino gesehen.« Verhoevens Elle und (vermeintlich) neue Perspektiven auf sexualisierte Gewalt. In: Reading Violence. Repräsentationen von Gewalt in Film und Medien. Hrsg. von Brigitte Jirku, Dagmar von Hoff und Lena Wetenkamp. (= Signaturen der Gewalt Bd. 4) Frankfurt am Main: Peter Lang 2018. S. 101–123.

Projektion in unser Bewusstsein? Der literarische Gedankenstrich als Hyperrealitätsmarker. In: Interpunktion im Spannungsfeld zwischen Norm und stilistischer Freiheit. Literaturwissenschaftliche, sprachdidaktische und linguistische Perspektiven. Hrsg. von Miriam Langlotz, Kristin George, Urania Milevski und Katharina Siedschlag. (= MeLis Bd. 25) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2018. S. 207–227.

Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion – eine Einleitung. (mit Paul Reszke und Felix Woitkowski) In: Gender und Genre. Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion. Hrsg. von Urania Milevski, Paul Reszke und Felix Woitkowski. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 79) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018. S. 11–48.

Die Mutter der Anarchie. Gender und Genre zwischen Melodram, Western und Road Movie in Sons of Anarchy (2008–2014). In: Gender und Genre. Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion. Hrsg. von Urania Milevski, Paul Reszke und Felix Woitkowski. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 79) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018. S. 151–176.

(Nicht) So tun, als sei die Welt bestens eingerichtet. Karen Duves Taxi als intermediales Archivierungsprojekt. In: Fräuleinwunder literarisch 2.0. Hrsg. von Christiane Caemmerer, Walter Delabar, Helga Meise. (= Inter-Lit Bd. 15) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2017. S. 123–139.

Pulp-Fiction am Gardasee? Bodo Kirchhoffs Schundroman zwischen Film und filmischem Erzählen. In: Der Gardasee und die Deutschen: Sprache, Literatur und Kultur. Hrsg. von Nikola Roßbach und Lucia Mor. (= MeLis Bd. 22) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2017. S. 123–144.

Zwischen Lust und Unlust, Wahrheit nackt zu präsentieren. Novellentheoretische Zugänge zu Helmut Kraussers Erzählungen Schmerznovelle und Kartongeschichte. In: Was wir lesen sollen. Kanon und literarische Wertung am Beginn des 21. Jahrhunderts. Hrsg. von Stefan Neuhaus und Uta Schaffers. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 74) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016. S. 435–452.

Körper-Raum zwischen Materialität und Metaphorik – Eine erzähltheoretische Vermessung am Beispiel Libuše Moníkovás Eine Schädigung (1981). In: Neue Muster, Alte Maschen? Neue Perspektiven auf die Verschränkungen von Raum und Geschlecht. Hrsg. von Sonja Lehmann, Karina Müller-Wienbergen und Julia-Elena Thiel. (= Dynamiken von Raum und Geschlecht Bd. 2) Bielefeld: Transcript, 2015. S. 133–153.

Vom Nutzen einer Wissenschaft, die im Text Stimmen zu hören vermag und sie zu verstehen sucht. In: Literatur verstehen – wozu eigentlich? 55 Antworten. Hrsg. von Nikola Roßbach. Hamburg: IGEL, 2014. S. 219–226.

Männlicher Blick und weibliche Entortung? Heinrich von Kleists Die Marquise von O…(1808) und Inka Pareis Die Schattenboxerin (1999). In: Verorten – Verhandeln – Verkörpern. Interdisziplinäre Analysen zu Raum und Geschlecht. Hrsg. von Silke Förschler, Rebekka Habermas und Nikola Roßbach. (= Dynamiken von Raum und Geschlecht Bd. 1) Bielefeld: Transcript, 2014. S. 249–274

Vergewaltigung und Vergeltung: Mord als gewaltsame Genese des weiblichen Subjektes. In: Mörderinnen. Künstlerische und mediale Inszenierungen weiblicher Verbrechen. Hrsg. von Hyunseon Lee und Isabel Queipo. Bielefeld: Transcript, 2013. S. 135–160.

Die Herrin des Blicks. Strategien der Repräsentation von Raum und Geschlecht in Jelineks und Hanekes Die Klavierspielerin. In: Ultima Ratio? Räume und Zeiten der Gewalt. Hrsg. von Gerhard Scholz und Veronika Schuchter. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 49) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013. S. 75–90.